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Orkan "Kyrill" - Eine Zwischenbilanz
 
Vor dem Orkan Kyrill am 18. und 19. Januar 2007 war man nirgendwo sicher,

 selbst nicht auf dem stillen Örtchen, nicht in großen Wohnhäusern    und auch nicht am Arbeitsplatz.  

Ein Vergleich zeigt die Mächtigkeit dieses Orkans. Der letzte große Pfingststurm des Jahres 2003 verursachte für die Lippische innerhalb von zwei Stunden 2.808 Schäden mit einem Aufwand von 2,9 Mio. Euro. Im Jahr 2002, das als sehr schlechtes Sturmjahr für alle Versicherer zu bezeichnen ist, hatte die Lippische für das komplette Jahr 11.600 Schäden zu regulieren. Das kostete 6,2 Mio. Euro. Kyrill zeichnete sich durch die Heftigkeit und Dauer aus. Bis zum 14.2.2007 wurden der Lippischen für den knapp zwei Tage wütenden Orkan 10.770 Schäden mit einem geschätzten Aufwand von 9,2 Mio. EUR gemeldet.
Davon konnten bis Mitte Februar 2007 bereits 2.840 Schadenfälle durch Vorlage von Rechnungen, Quittungen und Gutachten abschließend bearbeitet werden. Ausgezahlt wurden dafür 1,5 Mio. Euro.
Auffällig hoch ist die Anzahl umgekippter Bäume. Für 450 bekannte Fälle entstand ein Aufwand von 440.000 Euro. Dafür besteht aber nur Ver- sicherungsschutz, wenn die Klausel Auf- räumungskosten für Bäume mitversichert ist. Schäden an Grundstücksbestandteilen wie. z.B. Zäune, Terrassenüberdachungen usw. wurden rund 1.000 Mal gemeldet mit einem Aufwand von 800.000 Euro. Die Gebäudeeigentümer sollten darauf achten, einen möglichst modernen Versicherungsschutz zu nehmen, denn in alten Versicherungsverträgen sind nicht alle Grundstückstücksbestandteile mitversichert, zum Beispiel keine kleinen Gartenhäuser oder Gewächshäuser.

In den nachfolgenden Tabellen ist die lokale Verteilung des Orkans Kyrill auf die Lippischen Städte und Gemeinden abgebildet.
  

Die Häufigkeit schwerer Stürme nimmt infolge des Klimawandels zu. Auch Lippe bleibt davon nicht verschont. Schützen Sie sich mit einer Wohngebäudeversicherung der Lippischen! 
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